Rechtschutzversicherung

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Versichert werden können z.B. Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Wohn-/Grundstücks-Rechtsschutz. Für Selbständige, Freiberufler, Landwirte und Andere gibt es meist spezielle Tarife.

Bedarf hat jeder, denn sein Recht zu bekommen, kann unter Umständen lange dauern. Finanzielle Ausfälle summieren sich sehr schnell zu einem Vermögen und können zur familiären Belastung werden. Ein monatlicher Verdienstausfall durch Invalidität, der durch Streitigkeiten mit einem Versicherer nicht ersetzt wird, kann z.B. eine Hausfinanzierung zum Scheitern bringen, wenn die Raten an die Bank nicht mehr gezahlt werden können.

Beispiele können eine Kündigung vom Arbeitgeber, verweigerte Abfindungen, niedrige Renten, Berufsunfähigkeits- oder Unfallversicherung zahlen im Leistungsfall nicht, Strafanzeige wegen Betrugsverdacht oder Ärger als Vermieter sein. Leichter haben es Kläger, die eine Rechtsschutzversicherung im Rücken haben.

Beiträge kosten je nach Umfang z.B. ab ca. 40,- € für den Verkehrsrechtsschutz bis über 500,- € jährlich für Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Wohn-/Grundstücks-Rechtsschutz. Angebote und Vergleiche können Sie bequem über den Vergleichsrechner auf dieser Seite berechnen.

Lücken können eine nebenberufliche oder ehrenamtliche Tätigkeit, kein Vorsorgerechtsschutz für neu hingekommenes Risiko, Kapitalanlagen, Folgeereignistheorie im Schadenersatz RS oder Photovoltaikanlagen sein.
In vielen Verkehrs-RS-Verträgen sind Streitigkeiten im Sozialrechtsschutz nicht mitversichert (Krankenkassen, die Deutsche Rentenversicherung Bund sowie die Berufsgenossenschaften). Das betrifft z.B. klassische Wegeunfälle zur Arbeitsstelle oder auf dem Heinweg.

RisikoAusschlüsse bestehen meist in den Bereichen, Abwehr von nicht vertraglichen Schadenersatzansprüchen, Anstellungsvertrag gesetzlicher Vertreter juristischer Personen, Aufruhr und innere Unruhen, alle Probleme aus dem Baurecht, Enteignung, Flurbereinigung, Halt- oder Parkverstoß im Straßenverkehr, Insolvenzen, kollektives Arbeits- oder Dienstrecht, Kriegsereignisse und feindselige Handlungen, Nuklearschäden, Patentrecht, Planfeststellung, Recht der Handelsgesellschaften, die Vertrag und Werkvertrag, Streik, Termin- und Spekulationsgeschäft, Verfassungsgericht und supranationale Gerichte, vorsätzliche Taten und Verbrechen, Wettbewerbsrecht.
Einige Versicherer bieten jedoch zu einigen der genannten Punkte entsprechende Einschlüsse. Sind diese gewünscht, fragen Sie gezielt dazu an.

Meine Tipps für Sie:Geschäftsmann, Check boxes, Häkchen

  • Leistungsumfang auf Ihren Bedarf abgestimmt.
  • Wartezeiten beachten  (0 – 3 Monate, je nach Rechtsschutzgebiet; können entfallen bei lückenloser Vorversicherungszeit)
  • Selbstbeteiligung vereinbaren  (bringt schnell 100,-€ Beitrag im Jahr weniger, wie z.B. auch bei der Kfz-Kasko üblich)
  • Schadenfreiheitssystem bieten einige Versicherer an  (Eine vereinbarte SB kann dann bis auf 0,-€ bei Schadenfreiheit sinken)
  • Rechtsschutzvertrag bei einem Versicherer abschließen, bei dem Sie sonst keine Verträge haben  (falls Sie gegen Ihre eigene Versicherung einer anderen Sparte vorgehen müssen)
  • Selbständige, nebenberufliche oder ehrenamtliche Tätigkeiten, sollten berücksichtigt werden.
  • Hotline des Rechtsschutzversicherers nutzen, als gleich vor Gericht zu ziehen  (Erfolgsaussicheten lassen sich hier vorab in die richtigen Wege leiten)
  • Kinder sind meist bis mind. 25. Lj. mitversicherung, sofern noch in Ausbildung, ledig und kein auf Dauer erzielbares Einkommen

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